Aktuelle Situaion bei der "Deutschen Öl und Gas Namensschuldverschreibung 5 GmbH & Co. KG"

Mit aktuellem Rundschreiben der Deutschen Öl und Gas S.A. werden die Anleger unter anderem darüber informiert, dass die Gesellschaft zu einer „notwendigen Mehrfinanzierung“ gezwungen sei.

Dies berichtet Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, Bettina Wittmann aus der Kanzlei Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Passau.

Laut Schreiben vom 03.05.2019 soll die Finanzierung auf einen US-Private-Equity-Fonds, die Energy Capital Partners aus New York (ECP)) ausgeweitet worden sein, was zur Folge habe, dass ECP im Laufe des Jahres 2018 die Kontrolle über die operative Tätigkeit übernommen hatte.

Zur Tilgung der Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber ECP sollen die Investoren 12% der ursprünglichen Investition als Rücklage einzahlen.

Rechtsanwältin Bettina Wittmann erklärt:

„Bereits im Herbst 2015 gab die Energy Capital Invest (ECI) bekannt, dass die Auszahlungen an Anleger der US Öl-Gas IX, XI, XII, XIII, XIV und XVI nicht in bar vorgenommen werden sollten, sondern in Form von Aktien der Deutschen Öl und Gas S.A. aus Luxemburg. Diese Entscheidung traf die jeweilige Geschäftsführerin der Fonds, eine ECI-Gesellschaft, die den Geschäftsbetrieb des Fonds in die luxemburgische Aktiengesellschaft einbrachte und daraufhin aus der Gesellschaft ausgetreten war. Bereits damals wurde als Grund für die für die Anleger weitreichenden Maßnahmen des Umtausches Mehrkosten genannt, die durch unerwartete Wetterbedingungen in Alaska entstanden seien“.

Tatsächlich wurde in den bislang von der Kanzlei Wittmann GmbH betreuten Schadensangelegenheiten eine Investition bei der Öl und Gas S.A. als zukunftsträchtig und sicher von den einzelnen Anlageberatern beschrieben, sollte es sich hier um ein überdurchschnittliches Investment mit hoher Sicherheit handeln.

Tatsächlich war die in Rede stehende Investition noch niemals als sichere Kapitalanlage zu qualifizieren, ein agierender Anlageberater vielmehr verpflichtet gewesen wäre, sowohl Chancen als auch Risiken des Investitionsmodells ordnungsgemäß zu erklären.

Die Rechtsanwaltskanzlei Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH führt derzeit zahlreiche Rechtstreitigkeiten gegen die einzelnen Anlageberater / Anlageberatungsgesellschaften vor den verschiedenen Landgerichten in Deutschland.

Rechtsfolge einer pflichtwidrigen Anlagefalschberatung ist die Verpflichtung des Anlageberaters, das in die Rechtsform investierte Kapital zzgl. Zinsen zu erstatten, und zwar Zug-um-Zug gegen Übertragung der Beteiligung an den beklagten Anlageberater.

Die Rechtsanwaltskanzlei Wittmann GmbH betreut und vertritt geschädigte Anleger bundesweit seit über 10 Jahren in ganz Deutschland.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an info@rechtsberatung-passau.de.

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