Anlegerfreundliche Entscheidung des BGH bei Verkauf eines Fondsanteils

Der BGH hat in seinem Urteil vom 26.03.2019 (Az. II ZR 413/18) die Frage entschieden, ob eine im Kaufvertrag über einen Kommanditanteil an einer Fondsgesellschaft enthaltene Haftungsklausel hinreichend transparent ist.

Die dort zu beurteilende Klausel entsprach dem Transparenzgebot nicht, weil der durchschnittliche Vertragspartner aus der dortigen Haftungsklausel nicht hinreichend erkennen könne, inwieweit dieser gegebenenfalls erhaltene Ausschüttungen über §§ 171, 172 Abs. 4 HGB erstatten muss.

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Bettina Wittmann empfiehlt betroffenen Verbrauchern grundsätzlich eine fachkundige anwaltliche Beratung, wenn ein Insolvenzverwalter Ausschüttungen aus der sog. Einlagenrückgewähr verlangt.

Dieselbe Empfehlung richtet sich an Anleger, welche gegebenenfalls auf dem Zweitmarkt ihren Kommanditanteil veräußert haben und nun vom Erwerber mit möglichen Rückzahlungsforderungen konfrontiert sind.

Weitere Informationen unter info@rechtsberatung-passau.de.

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