Insolvenz über das Vermögen der CAPTURA GmbH - Was Anleger tun können

Mit Beschluss des Amtsgerichts München – Insolvenzgericht – wurde Ende 2015 über das Vermögen der CAPTURA GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet. Damit ist ein weiterer Anbieter sogenannter partiarischer Darlehen Pleite gegangen, wohingegen die Beteiligungsform von den agierenden Kundenberatern mitunter als „absolut sicher“ zur Zeichnung beworben wurde.

Bettina Wittmann, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht aus der Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann:

„Aus den bisherigen Gesprächen mit geschädigten Anlegern ging hervor, dass schon die Anlageform „Nachrangdarlehen“ überhaupt nicht richtig besprochen worden ist. So wurden etwaige Hinweise um das gesteigerte Insolvenzrisiko nicht erteilt, bislang in unserer Beratungspraxis auch kein Mandant um das tatsächlich dieser Anlageform systemimmanente Totalverlustrisiko hingewiesen war“.

Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Bettina Wittmann empfiehlt betroffenen Anlegern eine grundsätzliche Beratung zu diesem insolventen Engagement.

Nach ständiger Rechtsprechung des BGH ist ein Anlageberater verpflichtet, anleger- und objektgerecht zu beraten. Hierzu zählt vor allem die Offenlegung aller Risiken dieser Anlageform, das heißt, ein unmissverständlicher Hinweis auf die Gefahr eines Totalverlusts.

Weitere Informationen erhalten Sie von unserer Kanzlei unter www.rechtsberatung-passau.de oder Tel: 0851-988400.

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