Insolvenz über das Vermögen der DIMAG Deutsche Investment und Marketing GmbH - Handlungsoptionen für geschädigte Anleger

Mit Beschluss des Amtsgerichts Paderborn vom 13.01.2016 wurde über das Vermögen der DIMAG Deutsche Investment & Marketing GmbH das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Hierzu war es gekommen, weil die DIMAG bereits seit Ende des Jahres 2014 ihre monatlichen Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Anlegern eingestellt hatte.

Nunmehr wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen endgültig eröffnet. Dies berichtet die Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH, Passau.

Rechtsanwältin Bettina Wittmann, welche als Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht seit Jahren geschädigte Anleger anwaltlich vertritt:

„Die DIMAG hatte sogenannte Genussrechte ausgegeben. Hierzu war ein insolvenzrechtlicher Nachrang vereinbart worden, was nun dazu führt, dass die Forderungen aus den Genussrechtsverträgen zuletzt bedient werden“.

Die Thematik eines sogenannten „qualifizierten Nachrangdarlehens“ spielt in der Beratungspraxis der Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH aktuell eine sehr große Rolle.

Bettina Wittmann, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrechts weiter:

„Die Tatsache um die Nachrangigkeit einer Forderung werden allerdings in den meisten Fällen von den agierenden Anlageberatern bewusst verschleiert. Auch bei sogenannten Nachrangdarlehen, das heißt bei Darlehensverträgen, die der Anleger als Darlehensgeber einer Darlehensnehmerin begibt, wurde vielfach ein qualifizierter Nachrang vereinbart, was bedeutet, dass nachrangige Insolvenzforderungen zwar möglicherweise zur Insolvenztabelle angemeldet werden können; in aller Regel wird allerdings keine Insolvenzquote entfallen“.

Betroffene Anleger sollten gerade im Hinblick auf die Insolvenz der DIMAG handeln. Mitunter wurden die doch erheblichen Risiken derartiger Genussrechtsverträge im Beratungsgespräch nicht erklärt. Nach der Rechtsprechung stellt auch die bewusste Risikoverharmlosung / Risikoverschleierung einen Anlageberatungsfehler dar, welcher zu Schadensersatzansprüchen führen kann.

Schadensersatz bedeutet grundsätzlich Rückzahlung der investierten Kapitalbeträge zzgl. Zinsen.

Der Vorteil bei der Geltendmachung entsprechender Schadensersatzansprüche gegen die agierenden Anlageberater / Anlageberatungsgesellschaften besteht darin, dass diese in aller Regel über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung verfügen.

Die Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH prüft gerne, ob Schadensersatzansprüche in Betracht kommen.

Für weitere unverbindliche Rechtsauskünfte können Sie sich dann gerne an info@rechtsberatung-passau.de wenden.

Zuständige Ansprechpartnerin ist Frau Rechtsanwältin Bettina Wittmann.

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