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Insolvenz über das Vermögen der UDI Energie Festzins VI GmbH & Co. KG - Emittentin unterbreitet Investoren Vereinbarung

Unangenehme Post haben Anleger der UDI Energie Festzins GmbH & Co. KG von der Emittentin aus Nürnberg bekommen: Sie müssen sich jetzt entscheiden, ob Sie die dort unterbreitete „Vereinbarung“ um den Forderungsverkauf von 86% der gezeichneten Insolvenzsumme annehmen wollen oder nicht.

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, Bettina Wittmann, erklärt:

„Laut Darstellung der UDI Energie Festzins VI GmbH & Co. KG sollen aktuelle Entscheidungen des BGH ursächlich dafür gewesen sein, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) nunmehr die sofortige Rückabwicklung eines Nachrangdarlehens einer UDI Gesellschaft (UDI Energie Festzins VI) angeordnet habe. Von daher entschloss sich die Geschäftsführung Insolvenzantrag zu stellen. Dieses wurde auch am 29.04.2021 vom AG Leipzig vorläufig eröffnet“.

Anleger der UDI Energie Festzins VI GmbH & Co. KG sind aber nicht die einzigen, die Post von der UDI bekommen haben. Betroffen sind weitere UDI Gesellschaften.

„Die Entscheidung, den Forderungsverkauf von 86% der gezeichneten Darlehenssumme anzunehmen oder nicht, dürfte für Anleger sehr schwierig sein, sind die rechtlichen Konsequenzen aus dieser Abtretung brisant. So ist allein schon der restliche Anteil von 14% der zum Zeitpunkt des Abschlusses dieser Vereinbarung verbleibenden Ansprüche der Anleger auf Rückzahlung einem Totalverlust gleichzusetzen“.

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Bettina Wittmann berät Sie individuell zu Ihren Handlungsmöglichkeiten.

Falls Sie eine Vertretung im Insolvenzverfahren wünschen, stehen wir auch diesbezüglich gerne für Sie zur Verfügung.

Weitere Informationen unter info@rechtsberatung-passau.de.

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