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Kanada Real Estate Direkt 2 - Wo bleiben die Zinszahlungen?

Was sich als „super Anlage“ angehört hatte, könnte sich zum Totalausfall entwickeln.

Bei der „Kanada Real Estate Direkt 2“ hatte die Steiner + Company GmbH & Co. KG Kanada vermeintlich als eines der sichersten Investitionsstandorte ausgewählt. Viele Vermittler haben dieses Investment ebenfalls als „sichere Anlage“ an den Mann gebracht.

„Nach Mitteilung unserer Mandanten haben die Anleger des Kanada Real Estate Direkt -Investments im Juni 2019 die Information erhalten, dass es zu keinen Zins- bzw. Rückzahlungen wegen Liquiditätsschwierigkeiten des Bauträgers kommen werde“, so Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Bettina Wittmann, welche zahlreiche Anleger bundesweit anwaltlich vertritt.

Inwieweit Anleger indes einem möglichen Totalverlust durch eine Verwertung ihres „Miteigentumsanteils“ an dem beworbenen Grundstück in der Nähe von Halifax begegnen können, bleibt abzuwarten, im Kaufvertrag selbst in § 7 ein „qualifizierter Rangrücktritt“ vereinbart ist.

„Nach umfassender Prüfung und unter Einbeziehung der Darstellungen unserer Mandanten gehen wir zwischenzeitlich davon aus, dass hier kein Miteigentumsanteil per Direktinvestment verkauft worden ist, sondern die Anleger den Initiatoren tatsächlich ein mit immensen Risiken behaftetes Nachrangdarlehen zukommen ließen“, so RAin Wittmann weiter.

Die Wittmann Rechtanwaltsgesellschaft mbH lässt darauf hinweisen, dass die Anpreisung des angeblich als absolut sicher erscheinenden Direktinvestments fehlerhafter falsch war, sollte sich die Vermutung bestätigen, dass es sich hier tatsächlich um ein hochspekulatives Nachrangdarlehen handelt.

Vor diesem Hintergrund prüft die Wittmann Rechtanwaltsgesellschaft mbH Ansprüche der Anleger wegen Anlagefalschberatung bzw. auch wegen arglistiger Täuschung gegen die Anlageberater und gegen die Initiatoren.

Weitere Informationen unter info@rechtsberatung-passau.de.

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