MS "Hammonia Pescara" Schifffahrts GmbH & Co. KG - Schadensersatzansprüche für Anleger

Anleger der in 2009 emittierten Fondsgesellschaft mit der (jetzigen) Bezeichnung „MS „Harmmonia Pescara“ Schifffahrts GmbH & Co. KG“ fühlen sich falsch beraten, weil die agierenden Bankberater mitunter eine Schiffsfondsbeteiligung als „sicheres Engagement“ zur weiteren Altersvorsorge empfohlen haben.

Dies berichtet Frau Rechtsanwältin Bettina Wittmann, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht aus der Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH, Passau.

„Seit Jahren beobachten wir die Beratungspraxis der anlagevertreibenden Kreditinstitute, welche sich zwar entsprechende Beratungsdokumentationen zur angeblich ordnungsgemäßen Anlageberatung unterzeichnen lassen; tatsächlich wird gerade Anlegern, die ein sicheres Altersvorsorgeinstrument suchen, eine unternehmerische Beteiligung in Form der KG zur Zeichnung empfohlen, ohne tatsächlich die einer Fondsgesellschaft systemimmanenten Risiken offenzulegen“.

Auch die immer von den Banken bemühte Prospektüberlassung zur umfassenden Risikoaufklärung erweist sich dann als Fehlgriff, wenn der Anleger nachweisen kann, dass ihm das Prospekt entweder überhaupt nicht oder erst am Beratungstag übergeben worden ist. Nach der Rechtsprechung gilt, dass nur ein rechtzeitig überlassener Fondsprospekt Mittel zur ordnungsgemäßen Aufklärung sein kann. Sodann muss der Anlageberater umfassend um alle Risiken aus dem empfohlenen Geldmarktprodukt mündlich informieren.

Wird der Anleger nicht umfassend beraten oder verschweigt bzw. verharmlost ein Berater bewusst die dem empfohlenen Anlageprodukt immanenten Risiken, so haftet der Berater bzw. die anlagevertreibende Bank wegen pflichtwidriger Anlageberatung. Dem Anleger steht dann ein Schadensersatz zu, was bedeutet, er ist so zu stellen, wie er gestanden hätte, wenn er sich nicht auf Empfehlung an der Geldanlage beteiligt hätte. Oft ist eine Haftung auf Schadensersatz auch wegen verheimlichter Interessenkonflikte (kick-back) gegeben. Auch aus dieser Falschberatung resultiert ein Schadensersatzanspruch auf Rückabwicklung der gezeichneten Geldanlage.

Die Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Passau bietet Anlegern gescheiterter Schiffsfondsbeteiligungen die Möglichkeit an, die Sach- und Rechtslage zu prüfen.

Sie können uns gerne anrufen unter Tel-Nr. 0851/988400 oder informieren Sie sich unter www.rechtsberatung-passau.de.

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