"OPALENBURG Vermögensverwaltung AG & Co. SafeInvest KG" - Optionen zur Beendigung der Kommanditbeteiligung

Mit aktuellen Entscheidungen hat das Landgericht München I zwischenzeitlich für die klagenden Anleger das Recht zur außerordentlichen Kündigung ausgesprochen. Dies berichtet Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Bettina Wittmann aus der Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Passau, unter Berufung auf einschlägige Presseberichte.

Grundsätzlich müssen Anleger der OPALENBURG Vermögensverwaltung AG & Co. SafeInvest KG und SafeInvest Zweite KG mit Verlusten rechnen, auch ein Totalverlust bei einer Fondsbeteiligung immer möglich ist.

„Aus zahlreichen Gesprächen mit betroffenen Anlegern mussten wir leider in Erfahrung bringen, dass die Beratung zu dieser Fondsbeteiligung nicht den Grundsätzen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hierzu entsprochen hatte. Die jeweils agierenden Anlageberater haben unserer bisherigen Erfahrung nach hauptsächlich auf das immer auch mögliche Totalverlustrisiko nicht hingewiesen, wurde auch nur unzureichend über die eingeschränkte Handelbarkeit einer Fondsbeteiligung aufgeklärt“, so Rechtsanwältin Bettina Wittmann in ihrer Stellungnahme weiter.

Doch selbst wenn mögliche Schadensersatzansprüche gegen die jeweils agierende Anlageberatungsgesellschaft / Prospektverantwortliche verjährungsrechtlich infolge des Ablaufes der 10-jährigen Verjährungsfrist, gerechnet vom Tag des Beitritts an, nicht mehr durchsetzbar sein sollten, so empfiehlt Frau Rechtsanwältin Bettina Wittmann die Prüfung der Option der außerordentlichen Kündigung der Fondsbeteiligung.

Rechtsanwältin Bettina Wittmann in ihrer Stellungnahme weiter:

„Im Rahmen des Anlageberatungsgespräches sind schon wegen der Gefahr einer Interessenkollision auch wesentliche kapitalmäßige und personelle Verflechtungen zwischen den Vermittlern, der Anlagegesellschaft, den Treuhändern und sonstigen Beteiligten zu offenbaren. Auch im Emissionsprospekt sind die entsprechenden kapitalmäßigen und personellen Verflechtungen zu offenbaren.

Nach Prüfung des uns vorliegenden Fondsprospekts hat sich in Sachen OPALENBURG Vermögensverwaltung AG & Co. SafeInvest KG ergeben, dass dies in gewissen Konstellationen nicht der Fall war.

Betroffene Anleger sollten daher grundsätzlich Optionen fachkundig prüfen lassen, die Beteiligung zu kündigen, zumal in den bislang gesichteten Schadensmeldungen die Bedeutung der Haftsumme nicht erklärt wurde.

Weitere Informationen unter info@rechtsberatung-passau.de.

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