P&P Investment S.L. - Anleger sollten Schadensersatzansprüche prüfen lassen

Laut Website wollte die zwischenzeitlich insolvente „P&P Investment Gruppe“ aus München ein breites Portfolio interessanter Wohnimmobilien in ausgezeichneten Lagen anbieten. Um diesem doch sehr ambitionierten Ziel gerecht zu werden, sollten Anleger Nachrangdarlehen begeben.

Bettina Wittmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht aus der Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Passau:

„Nachrangdarlehen sind grundsätzlich für Anleger, die eine sichere Anlage suchen, nicht geeignet. Jeder Anleger muss wissen, dass ein Nachrangdarlehen mit erhöhtem Kapitaltotalverlustrisiko behaftet ist. Die Empfehlung eines Anlageberaters, einem als sicherheitsorientiert bekannten Anleger Nachrangdarlehen zeichnen zu lassen, ist pflichtwidrig, was zu Schadensersatzansprüchen gegen den agierenden Anlageberater führen kann“.

Seit 2015 blieb die in Spanien ansässige P&P Investmentgesellschaft S.L. ihren Anlegern das längst zur Rückzahlung fällige Kapital schuldig. So erhielten die Anleger nur rund 20% des eingesetzten Kapitals nach Fälligkeit zurück. Grundsätzlich besteht daher für geschädigte Anleger auch die Option, ihre Schadensersatzansprüche gegen den Treuhänder geltend zu machen. Die den Treuhänder der P&P Investmentgesellschaft S.L. verurteilenden Entscheidungen des Landgerichts München I sind zwischenzeitlich – Berichten zufolge - vom OLG München bestätigt worden.

Insoweit wird Anlegern empfohlen, zeitnah zu handeln. Es droht die Verjährung der Ansprüche.

Die Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt seit Jahren geschädigte Anleger anwaltlich gegen die Prospektverantwortlichen / Anlageberatungsgesellschaften / Vermittler.

Weitere Informationen unter info@rechtsberatung-passau.de.

Zurück