Stiftung Warentest warnt Anleger vor dubiosen Geschäften der Autark Gruppe

Mit Berichterstattung vom 13.01.2017 hat die Stiftung Warentest Anleger, die der Autark Invest AG ein Nachrangdarlehen gewährt haben und hierauf Ratenzahlungen leisten, davor gewarnt, die Zahlungen weiter zu erbringen.

Dies berichtet die auf das Fachgebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH aus Passau.

Dem aktuellen Bericht zufolge warnt die Stiftung Warentest Anleger vor dubiosen Machenschaften der Unternehmensgruppe, weshalb alle Anleger mit Ratenverträgen besser ihre Einzahlungen stoppen sollten. Weiteren Berichten zufolge sollen zwischenzeitlich drei Staatsanwaltschaften aktiv sein.

Eigenen Angaben zufolge ist die Autark-Gruppe im Devisenhandel tätig. Als Privat-Equity-Investor soll der Anleger Unternehmensbeteiligungen erwerben.

Zwischenzeitlich spricht im Fall Autark aber alles dafür, die Einzahlungen zu stoppen. Laut „Gerlach Report“ soll der Verbleib der Anlegergelder in zweistelliger Millionenhöhe ungeklärt sein.

Der Gerlach Report hat insbesondere auch vor der Derivest GmbH aus Marktredwitz gewarnt, die seit dem Jahr 2009 interessierten Anlegern angeboten hatte, in Form einer sogenannten „festverzinslichen Geldanlage“ an einem von dem Unternehmen initiierten „Anlagekonzept“ zu partizipieren.

Das Geld sollte in Nachrangdarlehen investiert werden, die die Anleger der Gesellschaft gewähren.

Die Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH aus Passau warnt seit Jahren um die Begebung eines partiarischen Darlehens, welches für Anleger ein nicht unerhebliches Verlustrisiko birgt.

Nachrang bedeutet, dass etwaige Zins- und Rückzahlungsansprüche der Anleger als Darlehensgeber erst nach einer Befriedigung sonstiger Gesellschaftsgläubiger ausgezahlt werden.

Bettina Wittmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht:

„In unserer Beratungspraxis müssen wir immer wieder die Erfahrung machen, dass Nachrangdarlehen gerade sicherheitsorientierten Anlegern als angeblich risikolose Geldanlage zum Abschluss angeraten werden. Die Bestürzung der Anleger ist enorm, wenn ihnen sodann mitgeteilt wird, dass ein Nachrangdarlehen nichts mit einer sicheren Anlage zu tun hat; im Gegenteil: Mit Begebung eines Nachrangdarlehens nimmt der Anleger an den Unternehmens- und Insolvenzrisiken der Firma teil, welcher er Geld gibt. Insoweit handelt es sich bei einem Nachrangdarlehen um ein hochkomplexes Geldanlagemodell, welches gerade sicherheitsbewussten Anlegern niemals zur Zeichnung empfohlen werden darf“.

Die Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH vertritt bereits zahlreiche Anleger, welche ein Nachrangdarlehen begeben hatten und für welche sich ein Kapitalverlust realisiert hat.

Aktuell plant die Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH aus Passau Klägergemeinschaften gegen die einzelnen Anlageberater, welche der zwischenzeitlich auch insolventen Captura GmbH ein partiarisches Darlehen begeben hatten. In Sachen „Captura GmbH“ ermittelt die Staatsanwaltschaft München I.

Für weitere Fragen können Sie sich gerne an die auf das Fachgebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH aus Passau wenden, gerne auch per Email unter info@rechtsberatung-passau.de.

Zuständige Ansprechpartnerin ist Frau Rechtsanwältin Bettina Wittmann.

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