V+ GmbH & Co. Fonds KG - Gesellschafterversammlung beschließt rechtliche Schritte gegen säumige Anleger

Laut Protokoll der Gesellschafterversammlung der V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG vom 14.07.2016 soll nunmehr gerichtlich gegen „Nichtzahler“ vorgegangen werden.

Dies berichtet Frau Rechtsanwältin Bettina Wittmann, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht aus der Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH, Passau.

Hiernach sollen die Gesellschafter, die sich im Rahmen ihrer Zeichnung für eine ratierliche Einzahlung der Zeichnungssumme entschieden haben und zwischenzeitlich keine Zahlungen mehr leisten, im Zuge gerichtlicher Mahnbescheide dazu gebracht werden, dieser Verpflichtung nachzukommen.

Fachanwältin Bettina Wittmann hierzu:

„Die Art und Weise, wie geschädigte Anleger dazu gebracht wurden, tatsächlich sichere Geldanlagen zu Gunsten einer Investition in die V+ GmbH & Co. Fonds 1 / Fonds 2 KG aufzulösen, machen teilweise sprachlos. Aus mehreren Gesprächen mit geschädigten Anlegern hat sich insbesondere auch ergeben, dass um ein mögliches Totalverlustrisiko bei Beteiligung an einer KG im Zuge der damals geführten Beratungsgespräche überhaupt keine Rede war, die wenigsten unserer Mandanten auch wussten, dass sie im Falle der Insolvenz der Fondsgesellschaft als Ratenzahler nach wie vor verpflichtet sind, die gezeichnete Haftsumme zur Einzahlung zu bringen“.

Frau Rechtsanwältin Bettina Wittmann liegen interne Vertriebsunterlagen vor, aus welchen sich eine klare Risikoverharmlosung ergeben. Entsprechend werden auch die einzelnen Schadensersatzklagen zum zuständigen Landgericht Landshut geführt.

Anlegern der V+ Fonds KG, welche ihre Ratenzahlungen eingestellt haben, müssen nunmehr mit einer gerichtlichen Inanspruchnahme rechnen. Vor Zahlung auf einen gerichtlichen Mahnbescheid raten wir indes jedem Anleger an, zunächst fachkundig prüfen zu lassen, inwieweit eine entsprechende Verpflichtung überhaupt besteht, insbesondere wenn Umstände erkennbar sind, welche möglicherweise auf eine fehlerhafte Anlageberatung schließen lassen.

Hier empfiehlt sich die Beratung durch einen auf das Fachgebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisierten Rechtsanwalts.

Weitere Anfragen unter info@rechtsberatung-passau.de.

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