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AUDI-Rückruf 3.0 TDI - Anspruch auf Schadensersatz prüfen lassen

Wer ein Dieselfahrzeug der AUDI AG gekauft hat, hat möglicherweise aufmerksam verfolgt, was die Presse über den „Dieselgate“ bzw. „Abgasskandal“ zu berichten hatte.

Der BGH hat in seiner Entscheidung vom 30.07.2020 (VI ZR 5/20) die Feststellung getroffen, dass „jeder“ Dieselbesitzer, der einen von der VW AG hergestellten Motor des Typs EA 189 fährt, Kenntnis um die Betroffenheit seines Fahrzeugs vom Dieselskandal hatte, nachdem die VW AG eine ad-hoc-Mitteilung am 22.09.2015 veröffentlichen ließ. Bei Erwerb nach diesem Zeitpunkt – so jedenfalls die Rechtsmeinung des BGH – sei eine sittenwidrige Täuschung der VW AG nicht mehr gegeben.

Bettina Wittmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, welche zahlreiche Dieselfahrer bundesweit in deren Rechtstreitigkeiten gegen die einzelnen Autohersteller anwaltlich vertritt, erklärt:

„In der Entscheidung des BGH war es indes nur um den Motor des Typs EA189 gegangen. Derzeit rückt allerdings der Nachfolgemotor, der EA897 immer mehr ins Visier der Rechtsprechung, nachdem das Kraftfahrt-Bundesamt in Serie amtliche Bescheide erlassen hat, wonach auch unzulässige Abschalteinrichtungen im EA897 festgestellt wurden. Die Rückrufaktion ist vom Kraftfahrt-Bundesamt unter dem Rückruf-Code 23X6 geführt; betroffen sind sowohl Modelle mit Abgasnorm Euro 5 als auch Euro 6“.

Zahlreiche Landgerichte haben betroffenen Autobesitzern schon Schadensersatz gegen die Audi AG zugesprochen. Interessant ist auch ein Hinweisbeschluss des LG Ingolstadt zur Frage, inwieweit der Motor des Typs EA897 über unzulässige Abschalteinrichtungen, z.B. über ein Thermofenster, verfügt.

Erfahren Sie von der Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, ob auch Ihr Audi konkret von der Rückrufaktion des Kraftfahrt-Bundesamts betroffen ist.

Die Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH prüft individuell Optionen, Schadensersatzansprüche gegen die Verantwortlichen geltend zu machen, also vor allem gegen die einzelnen Hersteller. Erfahren Sie im Zuge unserer Prüfung auch, ob Ihre Rechtsschutzversicherung für die streitgegenständige Schadensangelegenheit eintrittspflichtig ist oder nicht.

Aufgrund zahlreicher vertretener Rechtstreitigkeiten im vorgerichtlichen wie auch im gerichtlichen Bereich im gesamten Bundesgebiet verfügt Frau Rechtsanwältin Bettina Wittmann über eine umfassende Expertise zur Geltendmachung Ihrer Schadensersatzansprüche im „Dieselskandal“.

Weitere Informationen unter info@rechtsberatung-passau.de.

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