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Die Audi-Motoren EA896 und EA897 - Handlungsoptionen für Betroffene

Betroffene Dieselfahrer haben gute Chancen, für ihr Fahrzeug mit den Motoren EA896 bzw. EA897 Schadensersatz zu erstreiten.

Seit dem verpflichtenden Rückruf des Kraftfahrtbundesamts unter dem Code 23X6 waren betroffene PKW-Besitzer gezwungen, das von der Audi AG hergestellte Softwareupdate in ihrem Fahrzeug aufzuspielen, um die Stilllegung dieses Fahrzeugs zu verhindern.

„Der Motor EA897 ist vor allem in leistungsstarken Modellen von Porsche, Audi und VW verbaut. Betroffen sind sowohl Fahrzeuge mit der Abgasnorm EURO 6 wie auch mit der Abgasnorm EURO 5“, so Rechtsanwältin Bettina Wittmann aus der Wittmann Rechtsanwaltsgesellschafts mbH, Passau, welche zahlreiche betroffene KFZ-Besitzer anwaltlich bundesweit vertritt.

Zum Motor EA897 besteht der Verdacht, dass eine schadstoffmindernde „schnelle Motoraufwärmfunktion“ nur im Prüfzyklus anspringt, wodurch im realen Betrieb eine Stickoxid-Schadstoffminderung unterbleibt.

„Aktuell qualifizierte das OLG Koblenz diese Motoraufwärmfunktion als unzulässige Abschalteinrichtung und verpflichtete die dort beklagte Audi AG den betroffenen KFZ-Besitzern Schadensersatz zu bezahlen. Dies entspricht auch der aktuellen Tendenz der obergerichtlichen Rechtsprechung, welche im Zusammenhang mit den betroffenen Motorreihen EA896 und EA897 zunehmend verbraucherfreundlich urteilen“, so RAin Bettina Wittmann weiter, welche betroffenen KFZ-Besitzern eine grundsätzliche Prüfung anbietet, ob ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist oder nicht.

Die Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt Schadensersatzklagen nicht nur gegen die Audi AG, sondern auch gegen die Daimler AG, weshalb Frau RAin Wittmann über eine umfassende Expertise verfügt.

Profitieren Sie hiervon und rufen Sie uns bei Interesse an.

Weitere Informationen unter info@rechtsberatung-passau.de.

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