Fehlerhafte Widerrufsbelehrung beim Autokredit - Gericht stärken weiter die Rechte der Verbraucher

Nach den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 27.02.2018 werden Dieselfahrverbote wahrscheinlicher denn je.

Aktuell hat die Hansestadt Hamburg ein Dieselfahrverbot für den Stadtteil Altona eingeführt.

Wie bereits berichtet können Fahrzeuge – das heißt also nicht nur Dieselfahrzeuge –, die von einer Autokreditbank finanziert wurden, bei Fehlern in der Widerrufsbelehrung widerrufen werden.

Bettina Wittmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht aus der Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann GmbH, Passau, erklärt:

„Fehlerhafte Kreditverträge gibt es nicht nur beim VW oder Audi Konzern und auch nicht nur bei Dieselfahrzeugen. Gerade für Autokreditverträge, die nach dem 13.06.2014 abgeschlossen wurden, lohnt sich ein Blick in die Widerrufsbelehrung. Nicht selten sind die dortigen Darstellungen fehlerhaft, was für den Verbraucher die Möglichkeit birgt, diesen Autokredit zu widerrufen. Dies haben zwischenzeitlich zahlreiche Landgerichte auch bestätigt“.

So fehlen in den Widerrufsinformationen mitunter nicht nur Angaben über das Verfahren bei Kündigung des Kreditvertrages, sondern auch Pflichtangaben zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung.

Stellt sich bei Prüfung Ihres Autokreditvertrages heraus, dass dieser fehlerhaft über die Widerrufsmöglichkeiten informiert, haben Verbraucher die Option, diesen Vertrag gegenüber den Autobanken oder anderen Banken, deren Kredite über Autohäuser vermittelt wurden, zu widerrufen und ihr Auto wieder zurückzugeben.

Bettina Wittmann aus der Kanzlei Prof. Dr. Thieler & Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH prüft gerne die Option eines Vertragswiderrufes.

Wenn Sie hieran Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt unter info@rechtsberatung-passau.de mit uns auf.

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