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Gekündigter Prämiensparvertrag - Weiteres Landgericht spricht dem Kläger nachberechnete Zinsen vollumfänglich zu

Die massenweise von Sparkassen gekündigten Prämiensparverträge beschäftigen die Gerichte weiterhin.

Nachdem einem von der Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertretenen Sparer das Landgericht Passau bereits die errechneten Zinsen vollumfänglich zugesprochen hatte, hat nunmehr auch das Landgericht Deggendorf in aktueller Entscheidung die dortige Sparkasse zur Nachzahlung der errechneten Zinsen verurteilt.

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Bettina Wittmann, Passau, erklärt:

„Beide Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig. Die Parteivertreter zum Landgericht Passau haben bereits Berufung gegen das ihre Mandantschaft zur Nachzahlung verurteilende Endurteil eingelegt. Aktuell hat nunmehr auch das Landgericht Deggendorf eine Sparkasse dazu verurteilt, Zinsen im fünfstelligen Bereich an den dortigen Sparer nachzubezahlen“.

Beide Gerichte haben die schon vom OLG Dresden in seinem ersten Musterfeststellungsverfahren für angemessen erachtete Zeitreihe WX4260 zur Nachberechnung angewandt, da nach dortiger Rechtsmeinung bei diesem Zinssatz die Anforderungen an den Referenzzins erfüllt seien.

Die Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH rät Sparern, die von der Kündigungswelle der Sparkassen zum Geldanlagemodell „Prämiensparen flexibel“ betroffen sind, die Nachberechnung ihres Prämiensparvertrages durch die Verbraucherzentralen an.

Die Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt sei Jahren geschädigte Verbraucher auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts und kann Ihnen fachkundig Möglichkeiten mitteilen, wie Sie hier individuell Ihre Ansprüche geltend machen können.

Weitere Informationen unter info@rechtsberatung-passau.de.

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