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Porsche Cayenne vom Rückruf betroffen - Wir prüfen Ihre Schadensersatzansprüche

Schon im Januar 2018 ordnete das Kraftfahrtbundesamt den Rückruf für den Porsche Cayenne mit 3,0-Liter-V 6 TDI-Motor der Baujahre 2014 bis 2017 an.

Laut Rückrufliste des Kraftfahrtbundesamts zum Rückruf-Code AH09/ALA1 war eine „unzulässige Abschalteinrichtung“ verbaut. Betroffen ist zudem der Porsche Macan S Diesel (Rückruf-Code AJ07).

Von einem Rückruf betroffene Porschefahrer können Anspruch auf Schadensersatz geltend machen.

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Bettina Wittmann erklärt:

„Ein Fahrzeughersteller macht sich durch Abgasmanipulationen schadensersatzpflichtig, wenn im Motor zulässige Abschalteinrichtungen verbaut sind. Dieser Schadensersatz kann dann sowohl gegen den Hersteller als auch – wie im Fall des Porsche Cayenne – gegen die AUDI AG geltend gemacht werden, diese den mit einer unzulässigen Software versehenen Motor in den Verkehr gebracht hat“.

Dieser von der AUDI AG hergestellte Motor verfügt über zwei „Strategien“, die den NoX-Ausstoß optimieren, wenn das Fahrzeug erkennt, dass es auf einen Prüfstand betrieben wird. Diese unzulässige Abschalteinrichtung führt zu einem "Mangel des Fahrzeugs“, was bei fristgerechter Geltendmachung auch einen Rücktrittsgrund des Erwerbers gegen den Verkäufer darstellt. Die Schadensersatzpflicht der Porsche AG/Audi AG ergibt sich aus einer vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung, wie sie der BGH bei Dieselmotoren des Typs EA189 in seiner lange erwarteten Entscheidung vom 25.05.2020 bereits festgestellt hat.

Aktuell wird auch auf eine Entscheidung des Schleswig Holsteinischen OLG zum Porsche Cayenne V8-Zylinder Diesel 4.2 TDI (Motor EA898 bei Abgasnorm EURO 5) hingewiesen. Hier wurde Presseberichten zufolge erstmals in einem Berufungsverfahren dem Kläger Schadensersatz wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung zugesprochen, weil die AUDI AG als Motorenhersteller vorsätzlich sittenwidrig handelte.

„Auch hier war Grund des vom KBA angeordneten Rückrufs eine unzulässige Abschalteinrichtung, die zu einem erhöhten Ausstoß von gesundheitsgefährdenden Stickoxiden geführt hat. Wie der „Spiegel“ im Juli 2018 berichtet hatte, gibt es diese Abschalteinrichtungen auch beim „Porsche Panamera“, was den Berichten zufolge durch behördliche Feststellungen auch belegt worden sei“, so RAin Bettina Wittmann weiter, welche zudem darauf hinweist, dass vom Dieselskandal auch die Dieselmotoren EA288, EA 896 und EA897 betroffen sind.

Lassen Sie sich im Diesel-Abgasskandal beraten, wenn Sie betroffen sind.

Gerade vor dem Hintergrund, dass Diesel-Fahrzeuge insgesamt und im Allgemeinen im Lichte des Abgasskandals unter hohen Wertverlusten leiden, zudem auch feststellbar ist, dass viele deutsche Autofahrer das Vertrauen in Diesel-Fahrzeuge verloren haben, sollten betroffene Dieselfahrer nicht zögern, ihre Handlungsoptionen prüfen zu lassen.

Die Wittmann Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ermöglicht die Darstellung rechtlicher Optionen, die es derzeit anhand der Rechtsprechung im Dieselskandal gibt. Wir prüfen auch, ob eine Rechtschutzversicherung gegebenenfalls die Kosten des Verfahrens übernimmt.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, gerne auch nur per Mail unter info@rechtsberatung-passau.de.

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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