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Schadensersatzanspruch zum Dieselskandal in 2020 noch nicht verjährt?

Immer mehr Landgerichte vertreten die Rechtsauffassung, dass nach § 852 BGB ein Anspruch auf Restschadensersatz gegen den Hersteller besteht, der erst 10 Jahre nach Kauf des Fahrzeuges verjährt.

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, Bettina Wittmann, rät betroffenen Verbrauchern zu einer anwaltlichen Beratung in Sachen „Dieselskandal“, wenn Ihr Fahrzeug konkret betroffen ist.

„Zwischenzeitlich hat uns das sogenannte „Dieselgate 2.0“ voll erreicht. So rückt die neue Motorengeneration wie der EA288 immer mehr in den Fokus der Gerichte, zahlreiche Klagen unserer Kanzlei auch zum EA897 eingereicht sind“.

Der BGH will den Dieselabgasskandal bei VW 2020 erst in seiner Verhandlung am 14.12.2020 ausurteilen, sich dort die Frage stellt, ob die dreijährige Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche gegen die VW zum Ende des Jahres 2015 begann oder ob möglicherweise betroffene Verbraucher noch bis zum 31.12.2020 Klage erheben können.

„Bei der Frage der Verjährung geht es ausschließlich um den Motor des Typs EA189. Motoren in 3,0 L Dieselmaschinen wie die Nachfolgemodelle EA288, EA896 und EA897 sind von der Verjährungsthematik derzeit noch nicht betroffen, als dass die Rückrufe entweder als „freiwillige Servicemaßnahme“ betitelt waren oder die Rückrufaktionen tatsächlich erst 2019/2020 von den Herstellern an die betroffenen KFZ-Besitzer zugestellt wurden“.

Rechtsanwältin Bettina Wittmann rät betroffenen Verbrauchern eine grundsätzliche Beratung zur Frage an, ob Ihr Dieselfahrzeug vom Dieselgate betroffen ist oder nicht.

RAin Wittmann betreut und berät zahlreiche Diesel-Geschädigte bundesweit im vorgerichtlichen wie auch im gerichtlichen Bereich.

Weitere Informationen unter info@rechtsberatung-passau.de.

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